Was eine Namenssuche leisten sollte — und meist nicht tut
Einen Namen in das Suchfeld eines Amtes zu tippen, sagt dir, ob genau diese Zeichenfolge in genau diesem Land eingetragen ist. Es übersieht die drei Dinge, die tatsächlich Konflikte verursachen:
- Ähnliche Schreibweisen — „Lumina“ vs. „Luminna“.
- Ähnlicher Klang — „Kwik“ vs. „Quick“, „Nikee“ vs. „Nike“.
- Andere Register — ein Name, der beim DPMA frei ist und bei der EUIPO vergeben, wo du auch verkaufst.
TM Atlas erledigt alle drei auf einmal, in 54,2 Millionen Marken aus 85 Registern, in unter einer Sekunde.
Was du zurückbekommst
Zu jeder passenden Marke: den Markentext, Inhaber, Register, Status (in Kraft, angemeldet, erloschen), Anmeldedatum und Nizza-Klassen — und einen TMAtlas Risk Score für deine Waren und Gebiete, mit Gründen: „identisch, in Kraft, gleiche Klasse“, „klingt gleich, andere Waren“, „erloschen seit 2019“.
Über der Liste ein Ergebnis: Dringend prüfen, Prüfen oder Geringes Risiko. Darunter die Abdeckungsübersicht: welche Register durchsucht wurden und wie viele Einträge jedes hält, damit „nichts gefunden“ etwas bedeutet.
So nutzt du sie richtig
- Suche den Namen allein, dann den Namen plus dein Produktwort („Lumina Kerzen“). Produktnamen sind das, was in Listings steht.
- Setze die Klassen auf das, was du verkaufst. Die Standards sind breit; mit den richtigen Klassen wird die Bewertung schärfer.
- Setze die Gebiete auf deine Verkaufsmärkte. Eine Marke in einem Land, in das du nie liefern wirst, zählt weniger.
- Suche Varianten, mit denen du nicht verwechselt werden möchtest: Plural, ein Buchstabe Unterschied, phonetische Schreibweise.
Wann du eine Anwältin oder einen Anwalt fragen solltest
Wenn das Ergebnis „Dringend prüfen“ bei einem Namen lautet, den du liebst, oder wenn irgendwo in der Liste eine bekannte Marke auftaucht. Komm mit den genauen Eintragungen von dieser Seite; die Beratung wird schneller und günstiger.
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